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Torsten Engelbrecht; Claus Köhnlein Schweinegrippe, Vogelgrippe, SARS, BSE, Hepatitis C, AIDS, Polio: Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht.
Folgt man der breiten Öffentlichkeit, so wird die Welt wiederholt
von neuen schrecklichen Virus-Seuchen heimgesucht.
Als neueste Horrorvariante beherrscht das so genannte
Schweinegrippe-Virus H1N1 die Schlagzeilen. Und auch mit
Schreckensmeldungen über Vogelgrippe (H5N1), SARS, Hepatitis
C, AIDS, Ebola oder BSE wird die Bevölkerung in Angst und
Schrecken versetzt. Doch wird dabei sehr Grundsätzliches übersehen,
dass nämlich die Existenz und pathogene (krankmachende)
oder tödliche Wirkung dieser Erreger nie wirklich nachgewiesen
wurden. Dass das Medizin-Establishment und die ihm folgenden
Medien dennoch behaupten, die Beweise seien erbracht, liegt
allein daran, dass man sich in der modernen Medizin vor geraumer
Zeit vom direkten Virusnachweis verabschiedet hat und stattdessen
mit indirekten »Nachweis«verfahren (unter anderem Antikörper-
und PCR-Tests) begnügt. Doch die »modernen« Methoden
zum Virusnachweis wie PCR »sagen nichts darüber aus, wie sich
ein Virus vermehrt, welches Tier dieses Virus trägt oder wie es
Leute krank macht«, wie mehr als ein Dutzend kritische Top-
Virologen im Fachblatt Science anmerkten. »Es ist so, als wolle
man durch einen Blick auf die Fingerabdrücke einer Person feststellen,
ob sie Mundgeruch hat.« Während andere Kritiker den
indirekten Methoden »so viel Aussagekraft wie ein Münzwurf« –
also keine Aussagekraft – beimessen.
Wie die Autoren von »Virus-Wahn«, der Journalist Torsten
Engelbrecht und der Kieler Internist Claus Köhnlein, zudem
darlegen, kann man, wie Studien zeigen, auch mit der These
arbeiten, dass es sich bei den Partikeln, die von den orthodoxen
Forschern als von außen attackierende Viren bezeichnet werden,
in Wahrheit um Teilchen handelt, die von den Zellen selber
produziert werden (zum Beispiel als Folge von Stresseinflüssen
wie Drogenkonsum). Diese Teilchen werden dann etwa von den
PCR-Tests aufgelesen und von den Medizinern, denen seit mittlerweile
mehr als 100 Jahren »eingeimpft« wird, Mikroben seien die
großen primären Krankheitsbringer (und nur die moderne Medizin
sei in der Lage, sie zu besiegen oder in Schach zu halten),
unbewiesenermaßen als »böse Viren« interpretiert. Das zentrale
Anliegen dieses Buchs ist daher, die Ursachen-Diskussion wieder
dorthin zu lenken, wo sie als wissenschaftliche Debatte hingehört:
auf den Pfad der vorurteilsfreien Analyse der Faktenlage.
Dabei geht es, wie die Autoren noch einmal betonen, nicht etwa
darum zu zeigen, dass es Krankheiten wie Grippe, SARS, AIDS
oder Hepatitis C nicht gibt. Kein seriöser Kritiker der herrschenden
Virus-Theorien bezweifelt, dass Menschen oder Tiere (wie bei
der Vogelgrippe) krank sind oder werden können (wobei viele gar
nicht wirklich krank sind, sondern mittels moderner Laborverfahren
wie Antikörper- oder PCR-Tests lediglich als krank definiert
und dann zum Beispiel mit giftigen Medikamenten krank gemacht
oder – wie im Falle vieler Hühner, Gänse oder Enten – abgeschlachtet
werden). Die Frage, um die es sich dreht, ist vielmehr: Was verursacht
diese Krankheiten, die Vogelgrippe, SARS, AIDS oder Hepatitis
C genannt werden, wirklich? Welche Beweise gibt es dafür,
dass es (primär) ein Virus ist? Oder ist es gar kein Virus, sondern
etwas ganz anderes (chemische Gifte, schlechte Ernährung, etc.)?
Dabei können sehr wohl auch mehrere Ursachen in Frage kommen
– ein Gedanke, der jedoch völlig außer Acht gelassen wird,
weil die Forschung (genau wie die Medien) dem Tunnelblick auf
Mikroben verhaftet ist – und das, obwohl es eigentlich die Pflicht
eines jeden Wissenschaftlers (und Journalisten) ist, alle in Frage
kommenden Ursachen zu analysieren.
Dazu zählen etwa Drogen, Medikamente, Pestizide, Schwermetalle,
Mangelernährung, Luftverschmutzung oder auch Stress. All dies
kann das Immunsystem schwer schädigen oder gar völlig zerstören
– und ist genau dort anzutreffen, wo sich auch die Opfer
befinden, denen man vorschnell den Schweinegrippe-, SARS- oder
Hepatitis-C-Stempel aufdrückt, um glauben zu machen, man wisse,
dass es sich hier um Virus-Erkrankungen handelt. Um ihre Thesen
zu untermauern, zitieren die Autoren auch zahlreiche herausragende
Persönlichkeiten, darunter die Nobelpreisträger Kary Mullis
und Barbara McClintock sowie den Pionier der Mikrobiologie René
Dubos, und führen knapp 1100 einschlägige Literaturangaben an.
Die Thematik ist von zentraler Bedeutung. Denn während die
Pharmakonzerne und Top-Forscher prächtig verdienen und die
Medien mit sensationsheischenden Schlagzeilen ihre Einschaltquoten
und Auflagen in die Höhe treiben (auf die Berichterstattung
von The New York Times und Der Spiegel wird in dem Buch näher
eingegangen), müssen die Bürger eine Riesen-Zeche zahlen, ohne
dass sie dafür das bekommen, was ihnen zusteht: Aufklärung über
die wahren Ursachen und wahren Notwendigkeiten. »Was müssen
wir tun? Der erste Schritt ist, sich von Illusionen zu lösen und
zu realisieren, dass der primäre Zweck der modernen durchkommerzialisierten
Medizin-Wissenschaft nicht ist, die Gesundheit der
Patienten zu maximieren, sondern den Profit«, so John Abramson
von der Harvard Medical School.
5. erweiterte Auflage 2009, 384 Seiten, mit Stichwortregister
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